Ein WBS - Kind stellt sich vorSonja's Werdegang im Schnelldurchlauf | ![]() |
- die Entwicklung wird als langsam, aber normal eingeschätzt - mit 6 Monaten beginnt die bis heute andauerde Krankengymnastik - mit ca 1 1/2 kommt die Frühförderung hinzu - erste Schritte mit 18 Monaten - Diagnose des Syndroms im Alter von 2 Jahren , bei stationärem Aufenthalt - erste Worte mit ca 2 1/2 Jahren - Logopädie und Ergotherapie - Besuch einer Schulvorbereitenden Einrichtung mit 3 Jahren - 2 Jahre Integration in einem Regelkindergarten - Einschulung mit 6 Jahren in eine Schule zur individuellen Lebensbewältigung |
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Sonja mit 10 Jahren: |
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- hat einige Lieblingsthemen, z.B. Roboter, FeuerwehrNun mit 11 1/2 Jahren hat uns diese Thema überholt. Sonja kommt bislang ganz gut damit zurecht,
allerdings braucht sie Unterstützung bei der Körperpflege.
Was das Verhalten gegenüber dem anderen Geschlecht angeht, so zeigt sie nun eindeutig, welchen Typ
von Mann sie bevorzugt (bislang finden besonders die jungen Zivi's an der Schule interessant) und bei entsprechender Gelegeheit flirtet sie wie ein Profi.
Und bei mir steigt die Angst, dass Sonja irgendwann mal ausgenutzt und missbraucht wird.
Deshalb haben wir schon sehr früh versucht, sie diesbezüglich aufzuklären und
ihr immer wieder klargemacht, dass sie mit uns darüber reden soll, wenn etwas in diese Richtung passiert.
| Sonja wurde mit 14 Jahren bei uns in der Gemeinde konfirmiert.
Während der zwei Vorbereitungsjahre hatte Sonja verschiedene Aufgaben in der Kirchengemeinde
zu übernehmen, und natürlich musste sie regelmäßig an den Unterrichten teilnehmen und
die Gottesdienste besuchen. Neben der Auseinandersetzung mit ihrem Glauben
- was sie sehr offen tat - war insbesondere der Umgang mit unserer Pfarrerin
(für Sonja seitdem eine wichtige Bezugsperson) und ihre Mitkonfirmanden von großer Wichtigkeit.
Seither ist es für sie etwas leichter, auf Gleichaltrige zuzugehen.
Für Sonja ist nach wie vor sehr hilfreich, zu einer Gruppe dazuzugehören. Seit diesm Jahr geht sie zu einem Teenie-Kreis und wurde dort sehr herzlich aufgenommen. Besonders wichtig in ihrem Leben sind neben den Mitgliedern des Roten Kreuzes (Sonja's Papa ist dort sehr engagiert) auch die Feuerwehrleute von Leutershausen. Sonja hat es auch organisiert, dass ihre Freunde von der Feuerwehr beim Familientreffen 2007 mit den Kid eine Spritztour gemacht haben. |
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| Sonja ist nach wie vor unser Sonnenschein. Sie ist meistens ein sehr fröhlicher Mensch, vor allem, wenn man sie machen lässt, was sie will. Wenn man Dinge von ihr einfordert, die sie nicht gerne macht bzw. bei denen sie sich schwer tut, kippt die Stimmung sehr schnell. Für mich ist sie die liebenswürdigste Nervensäge der Welt. ... Zuhause ist das Sofa Sonjas Lieblingsaufenthaltsort. Und wir müssen nach wie vor sehr kreativ sein, um Sonja zu Aktitivitäten zu motivieren. Das gilt natürlich nicht, wenn es um Freizeitaktivitäten wie Konzertbesuche oder die Feuerwehr geht. Da ist sie stets mit Feuer und Flamme dabei. Sonja geht mittlerweile in die Berufsschule der Förderschule. Die praktischen Arbeiten gefallen ihr deutlich besser als das Erlernen der Kulturtechniken Lesen, Rechnen, Schreiben. Hier hat sie leider immer noch große Defizite und bei ihrem Ehrgeiz für diese Dinge wird das wohl auch so bleiben. Aber auch bei den praktischen Arbeiten ist Sonjas Leitspruch noch immer: "probiers mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit,..." Sonja beschäftigt sich viel mit der Frage, wo und was sie einmal arbeiten möchte. Bei verschiedenen Praktikas in den Werkstätten als auch außerhalb versucht sie ihre Stärken herauszufinden. |
typisch |
![]() baden gehen ist super |
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![]() Krankengymnastik ist oft mühsam, kann aber auch Spaß machen |
![]() Mit 10 Jahren klappt das Fahrradfahren ohne fremde Hilfe und macht auch noch richtig Spass!! |
![]() Sonja's wichtigster Spielkamerad |